Was haben TTIP und Co. mit der nächsten Finanzkrise zu tun?

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Datum/Zeit
Date(s) - 02.06.2015
18:30 - 20:00

Veranstaltungsort
ÖFSE - Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung

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TTIP könnte die zaghaften Versuche die Finanzmärkte stärker zu regulieren wieder zunichtemachen. Anders als bei Arbeits- und VerbraucherInnenstandards ist das Niveau von Finanzmarktregulierungen in den USA höher als in der EU. Nach dem Willen der Wall Street Banker, die die US-Verhandlungsführer “beraten”, sollen toxische Derivate nicht verboten, Versicherungen nicht reguliert und ausländische Banken bei ihren Geschäften in den USA nicht den dortigen Regeln unterworfen werden. Auch kann TTIP dazu führen, dass eine weitere Regulierung unmöglich gemacht werden könnte und der Status quo zementiert wird.

  • Was wird derzeit im Rahmen von TTIP und TiSA verhandelt?
  • Welche Verhandlungspositionen sind öffentlich bekannt?
  • Welche Auswirkungen auf die Regulierung von Finanzmärkten hätten Abkommen wie TTIP und TiSA?

Es diskutieren:
Pia Eberhardt (Coorporate Europe Observatory, Brüssel)
Markus Henn (Arbeitsgemeinschaft Finanzmärkte, Attac Deutschland)
Harald Waiglein (Finanzministerium, Sektionsleiter Wirtschaftspolitik und Finanzmärkte) – angefragt
Wolfgang Pointner (Bundeskanzleramt) – Bernhard Perner (Referent für Banken und Finanzmärkte, Finanzministerium) – angefragt

Moderation: Alexandra Strickner (Attac Österreich)


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