TTIP ist eine Gefahr für die Europäischen Standards im Tierschutz

ttip tierschutzAuch beim Tierschutz sind europäische Standards durch TTIP bedroht

Die Österreichische Tierärztekammer sieht in TTIP eine große Gefahr für die Europäischen Standards im Tierschutz. In Europa sind die Käfighaltung der Legehennen, der Kastenstand bei den Sauen und die Anbindehaltung von Mastkälbern in Einzelboxen verboten, alles Haltungsformen, die in Amerika erlaubt sind. Zwar wird uns von der Europäischen Kommission stets versichert, dass unsere Standards nicht in Gefahr seien, wenn dem aber wirklich so ist, dann würde TTIP auch in diesem Punkt einen größen Preisdruck auf die europäische BäuerInnen bedeuten. Durch die niedrigeren Standards können amerikanische Betriebe deutlich billiger produzieren als europäische.

Außerdem gilt das Amerikanische Tierversuchsgesetz nicht für Nagetiere und Vögel, dabei sind Ratten und Mäuse mit Abstand die am häufigsten verwendeten Versuchstiere. Tierversuche für Kosmetika sind in den USA immer noch erlaubt. Von einer Kennzeichnung der Produkte nach der Art der Tierhaltung (wie in Europa bei den Eiern) ist Amerika meilenweit entfernt.

Das TTIP-Stoppen Bündniss unterstützt die Österreichische Tierärztekammer bei ihrem Widerstand gegen jeglichen Rückschritt im Tierschutz und einen erleichterten Import für Produkte, die nicht europäischen Standards entsprechen. Keine Liberalisierung des Handels zu Lasten von Tieren und VerbraucherInnen.


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